6 Tipps für eure Reise nach Marrakesch

Tipps-fuer-Marrakesch-Bigjourney

Dennis war während seiner Zeit bei Urlaubsguru schon einmal für ein paar Tage in Marrakesch und schwärmte von der bunten, lauten Aladin-Welt. Er machte mich so neugierig, dass wir uns entschlossen noch einmal zusammen hin zu reisen. Marrakesch ist schon eine verdammt andere Welt, als die, die wir aus Deutschland bzw. Europa kennen. Wir haben ein paar positive, aber auch negative Dinge mitgenommen, von denen wir denken, dass sie hilfreich sind zu wissen.

1. Shoppen in den Souks von Marrakesch

Tipps-fuer-Marrakesch-Souks2-Bigjourney
Tipps-fuer-Marrakesch-Souks-Bigjourney
Tipps-fuer-Marrakesch-Souks3-Bigjourney

Nehmt euch unbedingt einen ganzen Tag Zeit, um ausgelassen in den Souks shoppen zu gehen. Tücher, Taschen, Schalen, Tajines, Lederwaren, Gewürze, Teppiche, Lampen, Schmuck und vieles mehr wollen entdeckt werden. In den kleinen Gassen kann man sich ewig herum treiben und findet immer wieder neue tolle Sachen. Entschließt ihr euch etwas zu kaufen, vergesst natürlich nicht das Handeln. Hart bleiben zahlt sich übrigens am Ende meist aus.

2. Zurecht finden in den Souks von Marrakesch / Nach dem Weg fragen

Die Souks von Marrakesch sind das reinste Labyrinth. Ohne maps.me wären wir komplett lost gewesen. Viele verwinkelte kleine Gassen, ständig kann man in irgend eine andere Richtung abbiegen und alles sieht irgendwie ähnlich aus. On top kommen dann die einheimischen Jungs und Männer, die einem ständig zurufen, dass die Straße, die man entlang gehen will gesperrt ist. Oder das man auf dem falschen Weg ist, sie einem aber den richtigen Weg zeigen können. Wenn ihr euch tatsächlich mal verlaufen solltet und Hilfe bei dem Weg benötigt, fragt keine Männer oder Jungs – so hat es uns unser Riad-Besitzer empfohlen. Sie zeigen euch den Weg, auch wenn er noch so kurz ist und wollen dann Geld dafür haben. Lasst euch lieber von Polizisten oder verschleierten Frauen weiterhelfen.

3. Ein Hamam mit anschließender Massage machen

Tipps-fuer-Marrakesch-Hamam-haut-Bigjourney
Tipps-fuer-Marrakesch-Hamam-Bigjourney

Wir haben im Le Bain Bleu ein Hamam mit anschließender Ganzkörper-Massage gemacht. Nach einem herzlichen Empfang und dem Umziehen wurden wir in einen schönen Raum gebracht, der für die nächsten 45 Minuten unser privates Badezimmer war. Wir haben verschiedene Phasen der Waschung durchlaufen und zwischendurch gab es immer wieder Entspannungsphasen in denen bspw. das Peeling auf der Haut einwirken konnte. Bevor es dann zu der super angenehmen Massage ging, konnten wir uns noch einige Minuten im Pool erholen & haben hier etwas zum Trinken serviert bekommen. Ich war selten so erholt und hatte so eine weiche Haut, wie nach dieser Behandlung. Auch die Atmosphäre war wirklich toll. Daher meiner Meinung nach ein Muss in Marrakesch.

4. Transfer Flughafen und Stadt

Die meisten Riads befinden sich in den Souks. Ich würde empfehlen einen Transfer vom Flughafen zu eurer Riad, vorab bei der Riad, zu buchen. Normalerweise haben wir uns immer auf eigene Faust vom Flughafen in die Stadt begeben, aber in Marrakesch wären wir ohne Transfer völlig aufgeschmissen gewesen. Vor allem wenn man das erste Mal dort ist, ist es eine wirkliche Herausforderung den Weg durch die Souks zur Riad zu finden.

5. Essen auf dem Djemaa el Fna

Tipps-fuer-Marrakesch-essen-djemaa-el-fna-Bigjourney

Wow! So etwas habe ich noch nicht erlebt. Wenn du in den Abendstunden die Ess-Ecke auf dem Djemaa el Fna betrittst geht es rund. Alle bieten das Gleiche an und versuchen dich daher ziemlich energisch an ihren Stand zu drängen – verbal & auch körperlich. Reagierst du nicht auf die Worte wirst du auch gerne mal am Arm gepackt, um eine Reaktion einzufordern. Für mich war der erste Abend wirklich sehr ungewöhnlich. Ich kann so ein touchy-Verhalten ehrlich gesagt überhaupt nicht leiden. Daher war es für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Am zweiten Abend war es schon besser und ich konnte gelassener mit der Situation umgehen. Als uns dann ein netter junger Mann mit seinen charmanten Sprüchen doch an seinen Stand gelockt hat, war ich total enttäuscht. Wir haben einen Grill-Teller aus verschiedenen Fleisch-Spießen und ein paar Beilagen gegessen und ich fand es überhaupt nicht lecker und total teuer. Natürlich, jeder wird einmal dort essen, wenn er in Marrakesch ist, einfach weil das Feeling irgendwie besonders ist. Eine Geschmacksexplosion darf man meiner Meinung nach aber nicht erwarten.

7. Eine Herzensangelegenheit: Bitte keine Fotos mit Affen machen

Auf dem Djemaa el Fna stehen Männer mit Affen, die du dir auf die Schulter, den Kopf oder sonst wo hinsetzen kannst, um ein Foto mit ihnen zu machen. Mir hat das fast das Herz gebrochen. Die Affen tragen Metall-Halsbänder und sind angekettet, werden in winzigen Käfigen gehalten und sehen definitiv so aus, als hätten sie keinen Spaß dabei – ganz im Gegenteil. Sie ziehen und reißen an den Ketten, die ihnen umgelegt sind und werfen sich auf den Boden. Die Besitzer interessiert das herzlich wenig, denn sie schleifen die Affen einfach über den Boden zur nächsten Touristen-Gruppe, die dann Fotos machen können. In den winzigen Käfigen schreien die armen Tiere und rütteln an den Stangen. Jedem das seine, aber wenn ich sehe wie ein Tier so offensichtlich leidet, weiß ich nicht, ob man dieses Geschäftsmodell wirklich unterstützen sollte, in dem man Fotos mit den Tieren macht und Geld dafür bezahlt.


Falls ihr gewollt oder auch zufällig zu Ramadan in Marrakesch seid, haben wir hierfür auch einige Infos für euch zusammengefasst.

Wenn ihr noch weitere Tipps für Marrakesch habt, dann gerne her damit. Wir freuen uns immer über neuen Input.

Die Autorin: Vanessa

Hallöchen, mein Name ist Vanessa und ich bin die Organisationseinheit auf unseren Reisen. Ich bin Sonnenanbeterin und eine absolute Wasserratte, daher liebe ich besonders den Strand und das Meer. Ganz nach dem Motto „collect moments not things…“, genieße ich jeden einzelnen Moment, den ich mit außergewöhnlichen Erlebnissen verbringen kann.

2018-10-21T10:52:13+00:00

Leave A Comment