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Hoi An – die Stadt der Laternen und Maßanfertigungen

Hoi An ist eine wunderschöne kleine Stadt in Zentralvietnam und liegt zudem direkt am Meer. Die Altstadt mit ihrem Markt ist hier wohl das Highlight. Dort reihen sich Souvenierläden an Straßenstände, Bars, Cafes und Restaurants. Über die schmalen Straßen sind viele bunte Laternen gespannt, die besonders am Abend ein romantisches und gemütliches Flair versprühen, während man durch die Straßen streift. Besonders zu empfehlen ist auch der Nachtmarkt, der täglich gegen 20 Uhr startet. Hier hat man noch einmal die Möglichkeit Souvenirs oder die typischen Lampen zu kaufen, falls man es tagsüber verpasst hat. Das Meer ist von der Altstadt aus ca. 15 Minuten mit dem Fahrrad entfernt. Fährt man dann noch etwas weiter in Richtung Norden am Strand entlang, kommt man allerdings zu weitaus schöneren Strand-Abschnitten.

Aus verschiedenen Quellen hört und liest man immer wieder, dass Hoi An viel zu touristisch sei und ja, es sind sehr viele Touristen da. Das liegt aber einfach daran, dass die Stadt wirklich wunderschön und urgemütlich ist – verständlich, dass das jeder sehen will, der Vietnam einmal bereist. Unserer Meinung nach, verliert die Stadt absolut nicht an Charme oder Schönheit durch die Menge der Besucher.

Wenn ihr in der Altstadt unterwegs seid und gerne Kaffee trinkt, solltet ihr auf jeden Fall bei Faifo Coffee vorbei schauen. Dort gibt es sehr, sehr leckeren Kaffee (und andere Getränke), in einer tollen Location, zu vernünftigen Preisen.

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Maßanfertigungen in Hoi An


Falls ihr euch in Hoi An, dem Eldorado für Maßanfertigungen etwas Schneidern lassen wollt, dann legen wir euch wärmstens „ANTS SILK- handmade and tailoring“ ans Herz. Kim betreibt ihren Job wirklich mit Leib und Seele und nimmt sich alle Zeit der Welt, um ihre Kunden zufrieden zu stellen. Da sie keinen Laden mehr besitzt, sondern von zu Hause aus arbeitet, ist es am Besten sie vorab per Mail oder über Facebook zu kontaktieren. Sie vereinbart dann ganz problemlos einen Treffpunkt mit euch, an dem sie euch abholt. Wir haben den Kontakt über die Besitzerin unseres Homestays in Hoi An her gestellt, da sie die Cousine von Kim ist. Sie hat für uns den Treffpunkt vereinbart, von dem wir dann abgeholt und zu ihr nach Hause gebracht wurden. Dort konnten wir in entspannter Atmosphäre über Gott und die Welt plaudern und sogar noch einige Reisetipps abstauben, bevor es dann um das Jacket ging, welches Dennis sich schneidern lassen wollte. Sie stand ihm bei Stil- und Materialauswahl kompetent zur Seite und ging ganz flexibel auf seine Wünsche ein. Nachdem sie ihn gründlich vermessen hatte, legte sie uns die verschiedensten Preisvorschläge (von günstig bis teuer) dar. Kim überlässt ihren Kunden selbst die Wahl darüber, für welches Material und demnach für welchen Preis sie sich entscheiden. Es ist total angenehm, dass sie nicht versucht einem irgendetwas auf zu quatschen. Nachdem alles besprochen wurde, konnten wir schon am nächsten Tag Dennis Jacket abholen und es passte hervorragend! Da er so begeistert war, bestellte er kurzfristig noch 2 Hemden. In Windeseile wurden sie angefertigt und wie erwartet, passten auch diese wie angegossen. Wir haben selten erlebt, dass jemand bei seiner Arbeit so viel Liebe ins Detail steckt. Kim ist in den 3 Tagen schon fast mehr zu einer Freundin, als Schneiderin geworden. 🙂

My Son und die Marble Mountains


Nicht nur Hoi An selbst, sondern auch die nähere Umgebung hat einiges zu bieten. Da gibt es zum Beispiel die bekannte Tempelanlage My Son, die sich ideal bei einem Tagesausflug mit dem Motorbike erkunden lässt.

Auch die Marble Mountains sind ein lohnenswerter Tagesausflug von Hoi An aus, den man eventuell sogar mit dem Fahrrad bestreiten kann.


Von Hoi An aus ging es für uns dann weiter ins Schnorchel- und Tauchparadies von Vietnam: Nha Trang.

Die Autorin: Vanessa

Hallöchen, mein Name ist Vanessa und ich bin die Organisationseinheit auf unseren Reisen. Ich bin Sonnenanbeterin und eine absolute Wasserratte, daher liebe ich besonders den Strand und das Meer. Ganz nach dem Motto „collect moments not things…“, genieße ich jeden einzelnen Moment, den ich mit außergewöhnlichen Erlebnissen verbringen kann.

2016-12-19T14:36:58+00:00

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