Technisches Equipment für die Reise

Was muss, soll oder kann man auf einer Reise mitnehmen?

Ich habe schon öfters die Frage nach dem technischen Equipment für eine Reise gehört. Diese Frage könnte ich mit „Du brauchst nichts“ und mit „Du brauchst Smartphone, Laptop, Kompaktkamera, DSLR, Powerbank, Tablet, Drohne…“ beantworten. Beide Antworten wären richtig, da die Anzahl der technischen Geräte stark davon abhängt, was man vorhat und wo die persönlichen Interessen liegen. Während einige Menschen eine längere Reise bewusst nutzen wollen, um sich von technischem Schnickschnack loszulösen, wollen andere die Reise nutzen, um ihr Fotografie-Portfolio zu erweitern, zu arbeiten oder einfach ihre Zeit mit Musik hören zu vertreiben. Daher kann und will ich hier keine allgemein gültige Aussage treffen. Was ich aber sehr wohl kann, ist euch einen Einblick in mein technisches Equipment für die Reise zu geben und zu kommentieren, warum ich es dabei hatte und ob ich es wieder mitnehmen würde (Link zu meinen Geräten inklusive) 🙂

Smartphone – iPhone 5s
Ein Smartphone ist ein absoluter Alleskönner und gehört für mich zum Reisen einfach dazu. Egal ob ich mich verlaufe, die Speisekarte nicht verstehe oder meinen „Liebsten“ daheim ein Lebenszeichen senden will: Mein Smartphone regelt das! Noch dazu ist es bei den meisten sowieso vorhanden und es passt in jede Hosentasche. Die riesige Auswahl an Apps (das sind übrigens aus unserer Sicht die 5 besten Apps auf Reisen) macht das Smartphone zu einer Eier legenden Wollmilchsau und macht einem das Reiseleben wirklich seeeeehr viel einfacher. So viel Mehrwert für so wenig Aufwand gibt es sonst nirgends. 🙂

Laptop – MacBook
Da ich während der Reise gearbeitet und diesen Blog geführt habe, kam ich um die Mitnahme eines Laptops nicht vorbei. Jedoch solltet ihr hier auf die Größe und das Gewicht achten. Ich habe mir zum Beispiel extra für die Reise einen 13-Zoll-Macbook besorgt, da mir mein 15-Zoll-Laptop zu schwer und sperrig war, um ihn immer in meinem Reiserucksack dabei zu haben. Neben dem Arbeiten habe ich ihn zum Buchen von Flügen und Hotels genutzt oder auch mal einen Film darauf geguckt.

DSLR – Canon EOS 550D
Für mich ist die Fotografie ein fester Bestandteil meiner Freizeitbeschäftigung, weswegen ich auch auf der Reise (oder gerade da) nicht darauf verzichten wollte. Hier sollte man aber im Hinterkopf haben, dass die neueren Smartphones auch hervorragende Kameras sind. Wer also nur ab und an mal einen Schnappschuss machen will, der braucht sicherlich keine große Kamera mitnehmen. Falls du aber in Betracht ziehst, Fotografie fest in deinen Reisealltag zu integrieren, kann eine professionelle Kamera durchaus Sinn machen. Wer noch keine Kamera besitzt, sollte sich informieren, ob eine DSLR, Systemkamera oder Kompaktkamera am meisten Sinn macht. Ich persönlich hatte die Canon EOS 550D dabei, hätte mir aber manchmal aufgrund des Gewichts eine kleinere Kamera gewünscht. 😀

ActionCam – YI 2K Action Kamera
Wer auch mal die wilderen Momente der Reise festhalten will, dem empfehle ich eine ActionCam mitzunehmen. Diese hat 3 große Vorteile:

  1. ActionCams sind unfassbar stabil, weshalb sie fast immer genutzt werden können. Egal ob unter Wasser (mit Schutzhülle), beim Fallschirmspringen oder bei einer Mountenbike-Tour: Diese Kamera ist ein absoluter Allrounder!
  2. In Sachen Größe und Gewicht sind ActionCams wie für das Reisen geschaffen. Die meisten passen ohne Probleme in jede Tasche und sind nicht schwerer als eine Zahnpastatube.
  3. Wer kennt es nicht: Man steht an einem total beeindruckenden Bauwerk, das man für die Ewigkeit festhalten will, aber man bekommt es einfach nicht alles aufs Bild. Das kann sehr frustrierend sein, da der Zauber oft verfällt, wenn man nur die Hälfte ablichtet. Da ActionCams meist sehr weitwinklig sind, man also sehr viel auf das Bild drauf bekommt, ist man hier meistens auf der sicheren Seite.

360-Grad-Kamera – Ricoh THETA S
Dies ist sicherlich kein muss, jedoch haben wir unsere (bevor sie uns geklaut wurde:Wie es ist von „Motorbike-Snatchern“ in Kambodscha beklaut zu werden) wirklich lieben gelernt. Dieses feuerzeuggroße Gerät macht per Knopfdruck ein 360° Foto, in dem man sich danach in alle Richtungen umschauen kann. Das klingt nicht nur cool, sondern vermittelt einen wahnsinnig guten Eindruck in dem jeweiligen Moment. Ich werde mir für die nächste Reise auf jeden Fall wieder so eine Kamera holen. 🙂

Mikrofon – Rode NT-USB
Der totale Exot in meinem Rucksack war sicherlich mein USB-Studiomikrofon. Ich gehe davon aus, das 99,9% von euch sowas nicht brauchen, aber ich wollte gerne auch während der Reise Musik machen können. Daher habe ich mir ein Mikrofon mit USB-Anschluss geholt, da ich so keine extra Soundkarte brauchte. Mit den Ergebnissen (z.B. : Dong – die Währung Vietnams) war ich mehr als zufrieden!

Steckdosen-Adapter – Uvistar Reiseadapter
In vielen Ländern sind die Steckdosen anders als bei uns. Um seine Stecker überall nutzen zu können, empfiehlt sich der Kauf eines Steckdosenadapters. Diesen gibt es entweder speziell für ein Land oder als Multi-Adapter. Letzterer kann jeden Stecker für jede Steckdose passend umwandeln und ist daher um einiges universeller einsetzbar.

Mehrfachstecker – Steckdosenleiste
Wer so viel technische Geräte wie ich dabei hat, muss abends auch eine Menge Akkus aufladen. Da man in vielen Hostels lediglich eine Steckdose zur Verfügung hat, sollte man sich unbedingt einen Mehrfachstecker mitnehmen. Wie groß dieser sein sollte, macht man am besten von der Anzahl der Geräte abhängig.


Was wir sonst noch alles dabei hatten, findet ihr in unserer Reisepackliste.

Wie sind eurer Erfahrungen? Worauf könnt und wollt ihr auf einer langen Reise nicht verzichten und was ist in euren Augen total überflüssig?

Der Autor: Dennis

Yüha, ich bin Dennis. Ich habe einen Faible für Rap-Musik, kreatives Marketing und frittiertes Essen. Für mich ist Reisen die Möglichkeit, meinen Alltag auf Stand-by zu schalten. Außerdem finde ich, Herrenhäuser ist das beste Bier. Cheers!

2017-07-03T20:17:25+00:00

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